Unsere Tische sind originale englische Modelle aufgebaut von Sascha Lippe der 2007 Mannschaftseuropameister im Snooker wurde. Wenn Ihr alleine seid und Gegner zum spielen sucht sprecht uns an wir vermitteln gerne Termine unter unseren Gästen.
Der Name Snooker bezieht sich auf eine Snooker genannte Spielsituation, in der ein Spieler einen Ball, den er laut Regeln anspielen müsste, nicht auf direktem Wege anspielen kann und so zu einer schwierigeren Lösung gezwungen ist (er wurde „gesnookert“). Das Wort „snooker“ hat aus dieser Bedeutung heraus auch im übertragenen Sinne Eingang in die englische Sprache gefunden (to snooker somebody: „jemanden sperren, behindern“).
Snooker hat, verglichen mit anderen populären Formen des Billards, einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad und stellt größere Anforderungen an die spieltaktischen Fähigkeiten der Spieler. Die höhere technische Schwierigkeit ergibt sich hauptsächlich aus der im Vergleich zu vielen anderen Billardvarianten größeren Fläche des Spieltisches und aus dem kleineren Durchmesser der Bälle. Auch sind die Taschen weiter in die Banden eingezogen und enger; vor allem sind die Einläufe in die Taschen abgerundet (nicht so beim Poolbillard), so dass ein dort anstoßender (nicht genau gespielter) Ball wesentlich leichter wieder aus dem Tascheneinlauf herausläuft, da er radial am kurvigen Einlauf reflektiert wird. Das abwechselnde Anspielen von roten und nicht-roten Bällen und das angestrebte Spiel auf den höchstwertigen (schwarzen) Ball erfordert darüber hinaus ein hohes Maß an Kontrolle über den weißen Spielball.
Vor allem in Großbritannien, Irland und in einigen Ländern des Commonwealth hat Snooker einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Erfolgreiche Snookerspieler besitzen dort den Status von Stars oder gelten fast als Nationalhelden wie zum Beispiel Ken Doherty in Irland oder James Wattana (Ratchaphon Phu-Ob-Om) in Thailand. Die meisten der Profi-Snookerspieler stammen dieser Tradition entsprechend aus England, Schottland, Wales, Nordirland und Irland. Die bedeutendsten Turniere sind mit bis zu mehreren Hunderttausend Euro dotiert und werden insbesondere von den Fernsehanstalten BBC, Sky Digital und Eurosport live übertragen.
In Deutschland ist Snooker mit etwa 4000 im Verein organisierten Spielern eher eine Randsportart (zum Vergleich: Großbritannien etwa sechs Millionen), jedoch wird das Spiel in Deutschland immer populärer. In China ist Snooker hingegen auf dem Wege, den Status einer Randsportart zu verlassen. Das Finale der China Open 2005, das der Chinese Ding Junhui gegen Stephen Hendry gewann, wurde dort von über 100 Millionen Fernsehzuschauern verfolgt.

